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Rechtliche Grundlagen

Mit Ablauf des Fälligkeitsdatums einer Rechnung und ausbleibender Gesamtzahlung tritt Zahlungsverzug ein. Der hierdurch dem Gläubiger enstandene  und weiter entstehender Schaden ist vom Schuldner zu ersetzen. Als Verzugsschaden gelten auch die Kosten der Rechtsverfolgung (§§ 280, 286 BGB).  Zahlungen, die nicht zur Tilgung der Gesamtschuld ausreichen, werden nach § 367 BGB zunächst auf Zinsen und Kosten angerechnet und zuletzt auf die Hauptforderung. Somit sind nur Zahlungen des Gesamtbetrages, einschließlich aller Gebühren, schuldenbefreiend.

 Allgemeine Informationen zum Mahnverfahren

Wird eine offene Forderung nicht beglichen, können weitere rechtliche Schritte gegen Sie eingeleitet werden. Diese können beispielsweise in der Einschaltung eines Rechtsanwalts, der Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens oder in der klageweisen Geltendmachung der Forderung bestehen. Nach Erwirkung eines Vollstreckungstitels kann sodann die Zwangsvollstreckung in Ihre persönlichen Vermögenswerte, beispielsweise durch Gehaltspfändung, betrieben werden.